Nebenjobgesetz

Das Nebenjobgesetz enthält die gesetzlichen Bestimmungen rund um den Nebenjob. Ein zusätzliches Einkommen muss angemeldet und unter bestimmten Bedingungen versteuert werden. Im Nebenjobgesetz werden die Voraussetzungen erfasst. Das Nebenjobgesetz informiert über die Rechte und Pflichten, die Sie als Arbeitnehmer haben.

Was versteht man unter einem Nebenjob?

Es kann sich beim Nebenjob um eine gelegentliche Aushilfsbeschäftigung oder eine geringfügige Beschäftigung handeln. Darunter fällt der sogenannte Mini-Job oder der 400-Euro-Job. Als Nebenjob bezeichnet man auch Tätigkeiten, die einen geringeren oder größeren Verdienst ermöglichen und dementsprechend mehr oder weniger Arbeitszeit erfordern. Jede Tätigkeit, die Sie neben Ihrem Hauptberuf gegen Bezahlung ausüben, ist ein Nebenjob. Wenn Sie Student, Rentner oder arbeitslos sind, gilt das zusätzliche Einkommen ebenfalls als Nebenjob.

Was wird im Nebenjobgesetz geregelt?

Das Nebenjobgesetz sorgt in erster Linie dafür, dass alle Tätigkeiten erfasst werden. Damit soll Schwarzarbeit verhindert werden. Der Job muss zur Erfassung an die Minijob-Zentrale der Knappschaft Bahn See gemeldet werden. Diese Aufgabe obliegt dem Arbeitgeber. Sie selbst sind dafür nicht verantwortlich. Weitere Bestimmungen regeln die Meldepflicht an die Sozialversicherungen und an die Krankenkasse. Bis 400 Euro ist der Nebenjob steuerbefreit und Sie brauchen auch keine Versicherungsbeiträge zu bezahlen. Das übernimmt der Arbeitgeber pauschal. Auf Wunsch können Sie aber selbst Beiträge in die Rentenversicherung einzahlen.

Wenn Sie die Nebentätigkeit zusätzlich zum Bezug von Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe ausüben, muss der Verdienst dem Arbeitsamt oder dem Jobcenter gemeldet werden. Hier gibt es Einkommensgrenzen. Sie dürfen mehr verdienen, müssen dann aber in Kauf nehmen, dass der Verdienst auf die Leistungen der Bundesanstalt für Arbeit angerechnet wird.

Ihre Rechte und Pflichten im Nebenjobgesetz

Für viele Menschen ist ein Nebenjob wichtig, um die finanzielle Absicherung zu gewährleisten. das Zusatzeinkommen ermöglicht ist häufig notwendig, wenn der normale Verdienst nicht ausreicht. Je nachdem, wie hoch der Nebenverdienst ist, müssen Sie ihn versteuern und Sozialversicherungsbeiträge zahlen. Als Arbeitnehmer stehen Ihnen aber auch die gleichen Rechte zu, die jeder Arbeitnehmer hat. Sie haben Anspruch auf Urlaub und Lohnfortzahlung im Krankheitsfalll sowie gesetzlichen Kündigungsschutz.

Informieren Sie sich über das Nebenjobgesetz und verschaffen Sie sich einen Überblick über Ihre Rechte und Pflichten. Damit sind Sie auf der sicheren Seite, was die rechtlichen Grundlagen beim Zusatzeinkommen angeht.

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