Heimarbeit, oft mehr als ein zweites Standbein

Über Heimarbeit macht man sich Gedanken, wenn das eigentliche Gehalt nicht ganz reicht und man dringend etwas dazu verdienen möchte. Heimarbeit hat zumeist den Vorteil, dass man sich die Zeit, in der man arbeitet, flexibel einteilen kann. Das ist notwendig, wenn man zusätzlich noch hauptberuflich woanders tätig ist. Die hauptberufliche Tätigkeit sollte nicht zugunsten der Heimarbeit vernachlässigt werden.

Viele Selbstständige haben mit Heimarbeit begonnen. Nach gewisser Zeit stellten sie dann fest, dass die Heimarbeit lukrativer ist, als der Hauptberuf. Bevor man kündigt und sich komplett in die Selbstständigkeit stürzt, sollte überprüft werden, ob der Auftragsboom von Dauer ist. Bei einem Nebenverdienst bis durchschnittlich 400 Euro pro Monat fallen weder Steuern noch Versicherungsbeiträge an. Darum sollte der Schritt in die Selbstständigkeit, selbst bei guter Auftragslage, gut durchdacht sein. Hat man ihn erst einmal gewagt, ist der Weg zurück schwer zu gehen. Sind die Einnahmen einmal nicht so hoch, wie gedacht, müssen Krankenversicherungsbeiträge etc. trotzdem in voller Höhe erbracht werden.

Heimarbeit spart Zeit (keine Wege zum Arbeitsplatz), Fahrgeld und evtl. benötigt man weniger schicke Kleidung, wie fürs Büro. Nebenbei lassen sich einfache Haushaltstätigkeiten verbinden, wie z. B. eine Waschmaschine anzustellen. Für Heimarbeit gibt es viele Pluspunkte, aber es entstehen auch viele Fragezeichen. Vor einschneidenden Entscheidungen empfiehlt sich eine gute Beratung.

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